Prof. Dr. Hans-Joachim Gießmann,
Dr. Patricia Schneider, Naida Mehmedbegovic, M.A.,
und Aleksandra Zdravkovic nahmen an dem DAAD-Symposium
zum Thema Hochschulkooperation in Südosteuropa
in Potsdam vom 26. bis 28. September teil.
Die Bilanz des vierjährigen DAAD-Programms
„Akademischer Neuaufbau in Südosteuropa“,
das vom Auswärtigem Amt im Rahmen des Stabilitätspaktes
Südosteuropa mit bisher 10,8 Mio. Euro gefördert
wurde, weist große Erfolge in der Wiederherstellung
der Wissenschaftslandschaft in der Krisenregion
auf.
Das Programm „Akademischer Neuaufbau SOE“
umfasst 160 Partnerinstitutionen aus Deutschland
und Südosteuropa.
Das “Akademische Netzwerk Südosteuropa“,
das unter der Federführung des IFSH im Rahmen
des Masterstudiengangs (Master for Peace and Security
Studies) stattfindet, stellte sich auch mit einem
Aushang vor. Der Schwerpunkt der Hochschulkooperationen
liegt zwar bei den Naturwissenschaften.
Jedoch geht es dem DAAD auch darum, über
die Kooperation, die Konfliktbewältigung
und Annäherung auf dem Balkan zu fördern.
Diesem Ziel entspricht das vom IFSH verfolgte
Projekt “Akademisches Netzwerk Südosteuropa“.
An diesem Projekt wirken Studierende aus der Region
bzw. die aus der Region stammen sowie Studierende
aus anderen Ländern im Rahmen des M.P.S.-Studienganges
mit. Es soll zur wissenschaftlichen Aufarbeitung
der Balkankriege beitragen und über die beteiligten
Studierenden und Lehrkräfte Konzepte für
das Zusammenleben der Völker in der Region
ausarbeiten. Der DAAD anerkennt die Arbeit des
IFSH durch Fortsetzung seiner Förderung für
das Projekt im Jahre 2004.