Akademisches
Netzwerk Südosteuropa
Die Arbeit am Projekt „Akademisches
Netzwerk Südosteuropa“ wurde auf Initiative
des früheren Direktors des Instituts für
Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH),
Prof. Dr. Dr. Dieter S. Lutz,
im Jahre 2002 begonnen.
Ziele des Projektes sind vor allem eine vertiefte
Auseinandersetzung junger Nachwuchseliten in den
Staaten Südosteuropas mit
friedenspolitisch relevanten Themen, die Förderung
des wissenschaftlichen und akademischen Austauschs,
die Entwicklung einer nachhaltigen wissenschaftlichen
und studentischen Kooperation zwischen Nachwuchswissenschaftlerinnen
und Nachwuchswissenschaftlern in Südosteuropa
bzw. in der Diaspora sowie zwischen akademischen
Partnereinrichtungen in Südosteuropa und
dem Institut
für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
sowie den im Kooperationsverbund Friedensforschung
und Sicherheitspolitik zusammenarbeitenden friedenswissenschaftlichen
Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland.
Der vom Kooperationsverbund getragene postgraduale
Masterstudiengang „Friedensforschung
und Sicherheitspolitik“ (M.P.S.),
an dem Studierende aus Südosteuropa teilnehmen
können, ist dabei wesentlicher Bestandteil
des Projekts. Der Deutsche
Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert
das Projekt großzügig aus seinen Mitteln
des Sonderprogramms „Stabilitätspakt
Südosteuropa“. Unter anderem
werden
Stipendien für M.P.S.-Studierende aus der
Region und Fördermittel für die Durchführung
von Workshops des Netzwerkes
bereitgestellt.
Für das Netzwerk-Projekt wurde ein internationales
Kuratorium gebildet, dem gegenwärtig Dr.
Helmut Blumbach, Gruppenleiter Osteuropa/GUS
des DAAD, Prof. Dr. Dr. Hans J. Gießmann,
stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor
des IFSH, Dr. h.c. Hans Koschnick,
ehemaliger EU-Administrator in Mostar und Balkan-Beauftragter
der Bundesregierung sowie Oberst a.D. Bernd
Papenkort, Gründungsdirektor der
Multilateralen Akademie in Sarajevo, als Mitglieder
angehören. Der Leiter des Netzwerks ist Prof.
Dr. Michael Brzoska, Wissenschaftlicher
Direktor des IFSH.
Koordinatorin des Netzwerkes ist Dr. Patricia
Schneider, wissenschaftliche Mitarbeiterin
des IFSH. Das „Akademische Netzwerk Südosteuropa“
fördert durch wissenschaftliche Einträge
der Studierenden des Masterstudiengangs „Friedensforschung
und Sicherheitspolitik“ sowie Studierende
aus und in der Region die Konzeptualisierung friedlicher
konstruktiver Konfliktbearbeitung
ungeachtet ethnischer und nationaler Zugehörigkeit
der Beteiligten.
Im Rahmen des Netzwerkes wird darüber hinaus
eine engere und vor allem projektbezogene Zusammenarbeit
friedenswissenschaftlich und sicherheitspolitisch
befasster akademischer Einrichtungen der Bundesrepublik
Deutschland und Südosteuropas angestrebt.
Vorgehensweisen, Programme sowie Forschungs- und
Arbeitsergebnisse werden öffentlich diskutiert
und publiziert, u.a. auch im Internet (www.akademischesnetzwerk-soe.net).
Ansprechpartnerin für
Anfragen ist:
Dr. Patricia Schneider
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik
an der Universität Hamburg (IFSH)
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
Deutschland
Telefon: +49-40-866 077-0
E-Mail: info.MPS@uni-hamburg.de
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